Am 5.7.2009 kam es in Münster zu einem Verkehrsunfall, wo das Fahrrad und der Fahrradanhänger beschädigt wurden. Somit war eine Weiterfahrt nicht mehr möglich, da sowohl die Felgen vom Fahrrad als auch vom Anhänger in Mitleidenschaft gezogen wurden. Aus diesem Grund blieb mir nur noch die Heimfahrt von Münster nach Stralsund übrig.

Die Reparatur der Felgen bei der Firma Wittstock kostete circa 90 EURO. Bis zur Bereitstellung des Geldes und der Reparatur der Felgen vergingen 14 Tage, so dass ich mein Ziel – 10.000 km – für das Jahr 2009 nicht mehr erreichen konnte.

Gleichzeitig möchte ich mich bei allen Unterstützern bedanken, die ich auf der Tour kennengelernt habe. In Bremen habe ich Leute vom Bremer Treff kennen gelernt, wo sozial benachteiligte Mitbürger Essen, Trinken, Duschen und Wäsche waschen können. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter vom Bremer Treff geben sich wirklich große Mühe, um diesen benachteiligten Menschen in der Zeit von 17 bis 22:00 Uhr eine schöne Zeit zu bereiten. Danke an die Leute vom Bremer Treff, bei denen ich warme Speisen essen konnte.

In Bremen habe ich zwei Tage verbracht, wo ich mir aber kein Zelt aufgebaut habe. Ich habe die Deutsche Bahn als Schlafmöglichkeit genutzt. Die Schlafwagen der deutschen Bahn sind sehr gemütlich. Hier hatte ich es warm und konnte mich sogar waschen. Der Tipp von den Schlafwagen der deutschen Bahn kam von einigen Obdachlosen aus Bremen. Vielen Dank Jungs.

Am nächsten Tag bin ich um 17:00 Uhr in Richtung Münster gefahren. Auf der Strecke nach Münster habe ich wiederum echt gute Menschen kennen gelernt. Mit einigen habe ich auch ein Schwätzchen gehalten, wo es echt zu interessanten Gesprächen kam. Mir ist aufgefallen, dass ich sowohl im Jahr 2008 als auch im Jahr 2009 immer wieder Menschen begegnet bin, die mich bei meinem Vorhaben gern unterstützen wollen und können.

Mein Hauptziel bei dieser Tour war eigentlich Bochum, da ich dort unbedingt die berühmten Sat1 Polizeibeamten Toto und Harry treffen wollte. Leider kam es jedoch nicht dazu, weil ich in Münster diesen verhängnisvollen Unfall hatte, wo ich eine 10 m tiefe Böschung mitsamt Fahrrad und Anhänger heruntergestoßen wurde.

Wenn ihr mehr erfahren wollt, wartet ab, bald ist das Buch – Martinstour reichlich sportlich- fertig, da wird über diese Touren ausführlich berichtet. 🙂

Ich habe an alle Radsportler eine große Bitte seid geduldig. Man kommt immer nur mit viel Mühe und Fleiß an sein Ziel.

Dies war der kurz und knappe Bericht von dem Verkehrsunfall in Münster.

Glück auf euer Martin

ROW-Münster